The Devil’s Nebula – Eric Brown

The Devil's NebulaThe Devil’s Nebula by Eric Brown
My rating: 3 of 5 stars

Eine gute Geschichte. Die Menschheit hat sich im Universum verbreitet, der gesamte menschliche Raum wird als „Expansion“ bezeichnet. DieExpansion wird ziemlich streng und eindeutig regiert. Angrenzend ist der Bereich der Vetch. Es gibt regelmäßige Streitigkeiten mit dieser Rasse. Hinter dem Vetchgebiet befindet sich der „Teufelsnebel“, der wegen seines Aussehens mit zwei Hörnern so bezeichnet wird. In diesem Gebiet hinter dem Vetch-Raum haben sich menschliche Siedler niedergelassen, die angheörige eine seltsame Sekte sind. Ein SOS wird empfangen, ein Notruf! Dann beginnt die Reise durch den Vetchraum. Bei den Siedlern angekommen erwartet Sie eine unangenehme Überraschung.
Mehr werde ich nicht verraten. Spannend, gut geschrieben und ziemlich originell, was im SF immer schwieriger wird.

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Großsteingrab 11 im Alt Frerener Forst

Das mächtige Grab zeigt sich auch heute noch als eindruckvolles Zeugnis einer monumentalen Architektur, die vor mehr als 5.000 Jahren ihre Blütezeit erlebte. Schon lange stehen nicht mehr alle Steine an ihrer ursprünglichen Stelle, einige sind ganz verloren. Dennoch ist der Bauplan dieser als ,,emsländische Kammer“ bezeichneten Anlage noch gut zu erkennen. Die ostwest ausgerichtete, leicht ovale kammer von 1,5-2 m Breite ist bei solchen Gräbern sehr lang – in Freren sind es über 20 m. Sie wurde aus 14 Tragsteinen auf den Längsseiten und darüber liegenden Decksteinen gebildet. Über einen kurzen Gang in der Mitte der südlichen Längswand konnte das Grab betreten werden. Nach der Fertigstellung wurden die Gräber mit Erde überhügelt. Um ein Abfließen dieser Erde durch Erosion zu verhindern, befestigte man den Hügelfuß mit einem ovalen Steinkranz.
Coördinaten: 52.5038, 7.5520
Alle foto’s: Klik Hier
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Thorgal – Aniël

Thorgal - tome 36 - AnielThorgal – tome 36 – Aniel by Yann
My rating: 2 of 5 stars

Ich habe seit lange Zeit die Comic-Serie ‚Thorgal‘ verfolgt. Die Essenz der Geschichte: In der fernen Vergangenheit hatten die Menschen auf der Erde bereits eine hohe technologische Zivilisation, waren aber aus verschiedenen Gründen gezwungen, auf einen anderen Planeten zu ziehen. Die auf der Erde verbliebene Menschheit geriet wieder in Barbarei. Nach zigtausend Jahren kehren die Auswanderer unter anderem wegens Rohstoffenmangel wieder zurück. Sie haben sich weiterentwickelt, sie haben diese neuen „parapsychologischen“ Fähigkeiten.

Kombiniere diese Fähigkeiten mit irdischer Barbarei, Wikingern, aber auch einer ziemlich realen Welt aus Göttern und Magie, und du hast Thorgal. Der Zeichner Rosinski ist seit langem an diesem Projekt beteiligt. Ich habe mich lange Zeit bei Thorgal angemeldet, werde aber da aussteigen
1. Die Zeichnungen sind schrecklich geworden. Fleckig, als Gemälde vielleicht schön, aber nicht als Comic Zeichnung.
2. Die Geschichte fängt an billig zu werden. Vielleicht ist es gut etwas Neues an zu fangen. Es gibt jedoch einige Unterschiede zwischen den verschiedenen Thorgal Geschichten.

 

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Shoulder the Sky – Anne Perry

Shoulder the Sky (World War I, #2)Shoulder the Sky by Anne Perry
My rating: 3 of 5 stars

Die Geschichte spielt in England und in Flandern, wenn der Erste Weltkrieg ungefähr zwei Jahre dauert. Es gibt viele Charakter, aber am wichtigsten sind Matthew, Joseph und Judith Reavley. Matthew arbeitet im militärischen Geheimdienst, Joseph ist Kaplan in Flandern an der Front und Judith ist Freiwillige bei einer Ambulanz, auch an der Front. Aber meistens ist sie der Fahrer von General Cullingford. Ihre Eltern wurden bei einem Autounfall getötet. Es stellt sich heraus, dass es kein Zufall ist, sondern ein Mord. Dahinter steckt jemand, der den Krieg durch politische Intrigen und Mord beenden will. Er heißt „Der Friedensstifter“
Besonders ist Matthew damit beschäftigt herauszufinden, wer seine Eltern getötet hat und warum. Die Geschichte spielt abwechselnd in England und in Flandern. Der Geschichte hat viel Aufmerksamkeit für Details: Die Umgebung, das Drama dass jede Familie ein Kriegsopfer hat, der getötet oder verletzt wurde. Ein Cousin von General Cullingford ist Kriegsberichterstatter. er will näher an der Front sein, um bessere Geschichten zu schreiben. Das ist den Korrespondenten nicht erlaubt, aber er erpresst seinen Onkel. Dann wird er getötet.
Es wird immer deutlicher, dass zwischen diesen Ereignissen ein Zusammenhang besteht. Aber stimmt das wirklich? Und wenn ja, wie? Der Friedensstifter kommt wieder ins Bild. Er plant, den Krieg schnell zu beenden und die ganze Welt umzugestalten. Dazu gehört auch, dass die britische Öffentlichkeit zumindest einen Blick auf die Schrecken dieses Krieges werfen muss. Kein Heldentum und keine Ehre. Dann gibt es keine Freiwilligen mehr, der Krieg ist bald vorbei, denn die Deutschen werden gewinnen.
Joseph spricht sich entschieden dagegen aus und verhindert schließlich auch die Veröffentlichung von Artikeln darüber. Ich habe mehr Verständnis für den Kriegskorrespondenten. Wie kannst du so ein Gemetzel gehen lassen? Auch in Deutschland und Österreich zu veröffentlichen, dann endet alles bald!
Spannend und gut geschrieben, die Handlung etwas unbeholfen.
Ich habe gerade herausgefunden, dass dieser Teil 2 von 4 war.

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Emslandlager 2 Aschendorf

Während der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 bestanden im Emsland und in des Grafschaft Bentheim insgesamt 15 Gefangenenlager. Sie hatten als Konzentrations-, Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager unterschiedliche Funktionen.
In Blickrichtung befand sich von 1935 bis 1945 das Lager Aschendorfermoor. Es wurde als Strafgefangenenlager der Justiz im April 1935 für 1000 Gefangene fertiggestellt. Die Bewachung übernahm eine im Dienst des Justiz stehende SA-Einheit, die später durch Justizbeamte ergänzt wurde.
Ab April 1937 erweiterte man das Lager, so dass nun 1500 Gefangene untergebracht werden konnten. Für die Wachmannschaften mussten die Gefangenen einen Vergnügungspark anlegen, von dem noch Reste erhalten sind.
Bis Kriegsbeginn Waren Menschen Inhaftiert, die vom NS-Regime aus ethnischen, politischen, rassistischen, sozialen oder religiösen Gründen Verfolgt Wurden. Hinzu kam eine Weitaus größere Gruppe von Gefangenen, die für Kriminelle Delikte Verurteilt worden waren. Die Bestrafung orientierte sich aber oftmals nicht nur an der Straftat sondern auch an angeblichen Gesinnungs- und Persönlichkeitsmerkmalen sowie einem unterstellten Volksschädigenden”Verhalten. Von Juli 1937 bis Mai 1940 zog die Zentralverwaltung aus allen im Emsland bestehenden Lagern die politischen Gefangenen in Aschendorfermoor zusammen. Davon Waren im gesamten Zeitraum etwa 2.200 Gefangene betroffen. Anschließend bestand fast die Hälfte der Gefangenen aus von Wehrmachtsgerichten verurteilten ehemaligen Soldaten.
Die Gefangenen mussten, je nach Jahreszeit, 8-12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten (Entwässerung Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Nach Kriegsbeginn 1939 wurden sie zunehmend in kriegswichtigen Betrieben und in der LandWirtschaft eingesetzt. Die Verpflegung War schlecht und im Verhältnis zur harten Arbeit nicht ausreichend. Über diese allgemeine Tortur hinaus Waren die Gefangenen Vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Willkür der Wachmannschaften ausgesetzt. Standesamtlich sind 237 Todesfälle beurkundet, die tatsächliche Zahl dürfte aber hoher legen. Die Toten Wurden auf dem Lagerfriedhof Borgermoor, heute Begräbnisstätte Esterwegen, beigesetzt.
Anfang April 1945 wurden etwa 2500 bis 3000 Gefangene aus den Strafgefangenenlagern im Emsland nach Aschendorfermoor verlegt, um sie abzutransportieren. Kurz darauf tauchte ein Hauptmann in Fallschirmjäger uniform mit einigen Versprengten Soldaten auf übernahm das Kommando und ließ einen Massenmord an den Gefangenen durchführen. Bei seiner Festnahme in Aurich gab sich der Hauptmann als der 21 jährige Gefreite Willi Herold zu erkennen. Er Wurde im August 1946 durch ein britisches Militärgericht zum Tode verurteilt und am 14. November in Wolfenbüttel hingerichtet
In 1946 Wurden die 172 Opfer des Massakers exhumiert und in der Nähe auf einem neu angelegten Friedhof beigesetzt.

Der Hauptmann von Muffrika

Diesen Sonntag war ich in Esterwegen im Gedächtnislager. Im Rahmen der Friedensdekade wurde in Esterwegen ein Dokumentarfilm über Willi Herold, den ‚Henker vom Emsland‘, gezeigt. Ein weiterer Grund ist der kürzlich erschienene Film „Der Hauptmann“, siehe Trailer unten.

Ich habe die Film auf Netflix gesehen. Der 20-jährige gibt sich als Major der Luftwaffe aus und erschießt im Emslandlager 2 bei Aschendorf mehr als 100 Gefangene. Und er lässt es nicht dabei! In dem Film entsteht das Bild eines jungen Mannes, der von anderen benutzt wird, um die schmutzigen Aufgaben zu erledigen. Kann wahr sein Aber es gab noch mehr.

Zwanzig Jahre vor diesem Film wurde ein Dokumentarfilm erstellt: „Der Hauptmann von Muffrika“. Ein ganz anderes Bild ergibt sich. Siehe unten:

Der Film ist in 5 Teilen auf YouTube zu finden. Aber um die Film  in Kamp Esterwegen zu sehen, ist etwas besonderes. Es war sehr voll, anscheinend lebt diese Geschichte immer noch. Der Hersteller des Films war auch da.

Das Schwarze Schiff – Phillip Peterson

Das schwarze SchiffDas schwarze Schiff by Phillip P. Peterson

My rating: 3 of 5 stars

Es gibt mal wieder Krieg im Universum. Das terranische Imperium befindet sich im Krieg mit der Allianz, auch ein menschliches Reich der Siedler. Ohne Vorwarnung hätten sie eine Reihe von imperialen Planeten zerstört. Das erfordert natürlich eine Antwort. Das Schiff des Protagonisten wird während einer Aktion beschädigt, kann aber noch im Hyperraum fliehen, aber nach zig Lichtjahren fallen sie wieder heraus. Im Mitte der Leere. Aber nebenan schwebt ein riesiges Raumschiff. Weil ihr eigenes Schiff explodiert, fliehen sie zu dem schwarzen Schiff. Sie werden vom Schiffcomputer gastfreundlich empfangen. Es sind keine Lebewesen an Bord. Der Bordcomputer sagt, er habe auch keine Kontrolle über alle Abteilungen des Schiffes. Von da an wird die Spannung allmählich erhöht. Es ist ein Buch, das Sie auf einmal lesen. Spannend. Die Chance, dass sie dieses Schiff treffen würden, ist auch im Zusammenhang mit der Geschichte praktisch gleich Null. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Problemen (ich werde sie nicht sagen), die mir typisch „Peterson“ erscheinen. Etwas bizarr und weit hergeholt,über dem Rande der Geschichte aus. Das ist bedauerlich.