Großsteingrab: 3A Dreihauser Steine

Alle Wand- und Decksteine der hiesigen Anlage sind vor Ort geblıeben, dıe Wandsteine sind zum Teil sogar in entstehungszeitlicher Lage positioniert. Hingegen sind die elf Decksteine im Laufe der letzten Jahrtausende in die Kammer verrutscht. Mit den flachen, rund 1 cm tiefen Einkerbungen zählen die Driehauser Steine zu den so genannten Näpfchen- oder Schälchensteinen, die sich vielerorts in Europa nachweisen lassen. Anders als die Sprenglöcher, die vielen Großsteingräbern im 19. Jahrhundert wurden, haben die Schälchen kultische bedeutung und sind mit ihrer Entstehungszeit in der späteren Jungstein- oder Bronzezeit beinahe so alt wie die
Megalithanlagen selbst.

 

 

 

 

 

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